Guayusa von Matchachin: Energytee und nachhaltige Alternative zu Kaffee

Ihr steht auf den Koffein-Kick am Morgen oder Nachmittag, in der Uni, beim Sport oder beim Gaming, wollt aber auf Kaffee, Energydrinks und Cola verzichten? Mit Matchachin bekommt ihr nicht nur den optimalen Energiekick, sondern unterstützt gleichzeitig ein soziales Projekt! Wir stellen euch das Unternehmen und die Idee hinter dem Social-Business vor.

Wer ist Matchachin und was ist Guayusa?

Kurz zusammengefasst: Matchachin ist die Marke hinter dem koffeinhaltigen Guayusa-Tee, der im Amazonas-Gebiet in Ecuador angebaut wird. Guayusa ist eine Stechpalmenart und die Guayusa-Blätter werden von den Ureinwohnern – den Quichua-Indianern – seit hunderten von Jahren zu Tee verarbeitet. Guayusa-Tee überzeugt in ganzer Linie, denn er ist nicht nur reich an Koffein und erreicht dabei Werte von Kaffee oder Energydrinks, sondern bringt mit Theobromin (bekannt aus Kakao) und L-Theanin (bekannt aus grünem Tee) weitere Powerstoffe mit sich.

Die Idee, den Tee nach Europa zu bringen, hatte Pablo, ein ehemaliger Mitarbeiter der deutschen Entwicklungshilfe in Ecuador. Auf der Suche nach einem Geschäftspartner lernte er Joshua kennen, der bereits einen erfolgreichen Onlineshop für Bio-Kräuter, Tees und Nahrungsergänzungsmittel führte und direkt mit an Bord war. Das Start-Up Matchachin war geboren.

Wie wird Guayusa angebaut?

Der Tee wird in der Napo Provinz mitten im Amazonas-Regenwald angebaut, wo die Guayusa-Bäume in sogenannten „Chakras“ (Waldgärten) stehen. Diese Chakras könnt ihr euch wie eine Lichtung mitten im Dschungel vorstellen. Der Waldgarten ist mittlerweile bereits vier Hektar groß und umfasst über 12.000 Guayusa-Bäume. Der Tee ist bio-zertifiziert und wird ohne Monokultur, Pestizide oder sonstige schädliche Chemikalien auf traditionelle Art und Weise von den Quichuas kultiviert. Jede Gemeinde hat ihre eigenen Pflanzen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Guayusa-Tee hat in Ecuador also schon eine sehr lange Tradition. In Ecuador wird der Tee übrigens wegen seiner leistungssteigernden Wirkung auch der „Nachtwächter“ genannt.

Was unterscheidet Guayusa-Tee von anderen Teesorten?

Die Blätter des Urwaldbaumes haben es wirklich in sich: eine aktuelle Studie zeigt, dass der Koffein-Gehalt mit grünem Tee, Cola und Mate locker mithalten kann. Besonders die Energy-Pads von Matchachin versorgen euch mit einer Extra-Portion Koffein und machen sogar Kaffee oder Energydrinks Konkurrenz.

Der Gehalt an Koffein und L-Theanin steigert die Leistung und Konzentration, wirkt nicht übersäuernd und ist dabei erfahrungsgemäß verträglicher als Kaffee. Das aufgekratzte Gefühl, was ihr vielleicht nach einer (etwas zu starken) Tasse Kaffee kennt, löst Guayusa-Tee also nicht aus. Neugierig? Hier kannst du Matchachin bestellen. Eine positive Nebenwirkung können außerdem luzide Träume, auch Klarträume genannt, sein. Darunter versteht man Träume, in denen sich der Träumende bewusst ist, in seinem eigenen Traum zu sein, wodurch er ihn gezielt steuern kann. Das braucht natürlich etwas Übung, bis du deine Träume wirklich lenken kannst, wie du möchtest. Doch die Quichua-Indianer setzen diese Wirkungen und Fähigkeiten seit hunderten von Jahren gezielt ein, um hochkonzentriert bei der Jagd zu sein oder die Jagdabläufe vorhersagen zu können.

matchachin

Tee aus dem Regenwald -kann das nachhaltig sein?

Die Blätter werden heute und auch in Zukunft gänzlich durch Quichua-Indianer traditionell mitten im Amazonas angebaut und zum Tee weiterverarbeitet. Matchachin setzt dabei auf eine sehr enge Zusammenarbeit mit den Ureinwohnern in Ecuador. Mit der Arbeit für Matchachin wird ihnen eine Alternative geboten, sodass sie nicht für Projekte arbeiten müssen, die den Regenwald und damit ihre Heimat abholzen. Neben der Beschäftigung der Quichua-Indianer, spendet Matchachin für jedes verkaufte Produkt einen Teil des Erlöses an eine Stiftung in Ecuador, die sich für die Quichua-Indianer, die Aufforstung des Regenwaldes und für Kinder und Jugendliche mit Behinderung einsetzt.

„Besonders stolz sind wir bei Matchachin hierbei auf die enge und faire Zusammenarbeit mit den Indianer-Gemeinden. Es ist ein sehr wertvolles gegenseitiges Geben und Nehmen. Wir kaufen nicht nur einfach irgendwo einen Rohstoff ein, sondern arbeiten Hand in Hand mit den Gemeinden. Wir sehen sie nicht nur einfach als Lieferanten an, sondern als einen festen Bestandteil des gesamten Matchachin-Projektes. So ist es möglich, dass sie ihre Authentizität, ihre typische und eigene Kultur erhalten können und dabei trotzdem an der Moderne teilhaben und sogar dabei mit ihren Produkten in den internationalen Handel einsteigen“, sagt Matchachin-Gründer Joshua.

Nicht nur in Sachen sozialer Nachhaltigkeit kann Matchachin als Vorbild für viele andere Unternehmen gesehen werden, denn auch die Verpackung besteht aus kompostierbarem Bio-Plastik. Seit kurzer Zeit haben alle Matchachin-Produkte das Bio-Zertifikat, somit sind nicht nur Idee und Verpackung, sondern auch der Inhalt nachhaltig. Alles über das Start-up, über ihr Nachhaltigkeits-Engagement und über den Guayusa-Tee erfährst du hier.

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